Willkommen in meiner Welt


 

Meine an dieser Stelle geäußerte Hoffnung, dass die Welt zu neuem Leben erwacht, hatte nur vorübergehend Bestand.  Es war schön, im Herbst 2020 wieder einige wenige Lesungen, Lichtbildpräsentationen oder Vorträge gehalten zu haben, doch die 2. Covid 19-Welle wurde heftig. Zum Glück fiel sie zusammen mit der Entwicklung eines Impfstoffes, so dass Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.

Mein großer Respekt und mein Dank gelten all denen, die die Hauptlast der Ausnahmesituation tragen: in den Krankenhäusern und Heimen oder daheim in der Isolation.

Ob alle staatlichen Maßnahmen gerechfertigt waren, kann ich nicht beurteilen - und ich bin froh, es nicht beurteilen zu müssen. Harmlos kann die Pandemie jedenfalls nicht sein. Ich hatte an dieser Stelle insofern auch Sympathien für die "Querdenker" gezeigt, weil eine offene, demokratische Gesellschaft ihre "Querdenker" aushalten muss. Diese Sympathien sind weitgehend verschwunden, denn wer sich mit Sophie Scholl oder Anne Frank vergleicht und von einem "Ermächtigungsgesetz" spricht (bzw. derartigen Ausfällen nicht in aller Deutlichkeit widerspricht), ist nicht nur ein Beispiel für einen erschreckenden Bildungsnotstand, sondern einfach geschmacklos und hat kein Recht, für sich Seriosität in Anspruch zu nehmen. 

Ich hoffe sehr, dass einige meiner 2020 abgesagten Termine 2021 nachgeholt werden können, und ich habe bereits neue Termine für das Jahr. Darüber freue ich mich besonders. Meine Ankündigungen entsprechen also wieder der konkreten Planung, doch was davon umgesetzt werden kann, bleibt noch offen.

Meine "Gutenachtgeschichte" - ein Forum der Tübinger Lokalzeitung "Schwäbsiches Tagblatt" für Autoren während des Lockdowns -  stelle ich auch in Zeiten der Präsenz-Veranstaltungen gern weiterhin zur Verfügung.
Viel Freude und hoffentlich bald wieder im direkten Austausch:

TAGBLATT-Gutenachtgeschichte: Klemens Ludwig

 

 

Reisen und Schreiben

 

Fremde Kulturen entdecken – und dabei die eigene mehr zu schätzen lernen. Das hat mich in den letzten Jahrzehnten immer wieder angetrieben. Vor allem die buddhistische Kultur fasziniert mich. Die ruhige, spirituelle Ausstrahlung der Klöster; die Menschen zum Beispiel in Tibet, die trotz unermesslichen Leids und Unterdrückung Mitgefühl und Lebensfreude nicht verloren haben; heilige Berge und Flüsse – all das waren Erfahrungen, für die ich ausgesprochen dankbar bin.

Auch Begegnungen mit Vertretern die indigenen Kulturen Amerikas haben mich sehr bereichert. In den letzten Jahren habe ich Afrika ‚entdeckt’, einen faszinierenden Kontinent, der mir lange fremd war. Reisen ins südliche Afrika haben mir jedoch diese Welt eröffnet, deren Menschen bewundernswerte Überlebenskünstler sind, von deren Lebendigkeit wir viel lernen können und deren Natur und Tierwelt seines Gleichen suchen. Nicht zuletzt möchte ich die Minderheiten in Europa erwähnen: Völker wie die Sami, die Korsen und Bretonen, die Waliser und Schotten, die Basken und Katalanen, die Rätoromanen und andere, die nie einen Nationalstaat gegründet haben, leisten einen ausgesprochen wichtigen Beitrag zum europäischen Erbe sowie zur kulturellen Vielfalt.

 

Gern teile ich meine Erfahrungen mit Ihnen; durch meine Publikationen, aber auch durch gemeinsame Reisen. Jeden Sommer biete ich zwei Reisen in den tibetisch-buddhistisch geprägten Norden von Indien an. Die eine führt uns nach Ladakh, die andere nach Spiti, der Teil des Himalaya, wo die tibetisch-buddhistische Kultur am authentischsten und lebendigsten ist. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.neuewege.com/klemensludwig

 

Zuvor lade ich Sie auf meiner Homepage ein, meine Welt kennenzulernen. Ich freue mich über Rückmeldungen jeder Art.