Werte oder...


Das Abendland vor der Herausforderung,

dem Islam auf Augenhöhe zu begegnen.

Ist es heute erlaubt, von Werten zu sprechen, gar von einer Leitkultur? Oder gerät man dann leicht in den Verdacht ein „Rechter“ zu sein, zumindest ein „Rechtspopulist“; wenn nicht Schlimmeres?

Dabei ist eine solche Debatte nötiger denn je, da eine wachsende Zahl von Muslimen in Europa heimisch wird, von denen viele mit großem Selbstbewusstsein für ihre aus dem arabischen Kulturkreis stammenden Werte eintreten, während immer mehr Europäer im Büßerhemd herumlaufen und vor lauter Selbstanklagen sich gar nicht mehr vergegenwärtigen, welche Errungenschaften die abendländische Kultur – neben grauenvollen Verbrechen – hervorgebracht hat.

Sehen Kritiker im wachsenden islamischen Einfluss eine Bedrohung des abendländischen Erbes, heißen Multikulti-Verfechter selbigen kritiklos willkommen. Ich suche nach einem Platz zwischen den Fronten und nach praktikablen Lösungen für ein friedliches Miteinander. Dazu ist seitens des christlich geprägten Abendlandes eine aufgeklärte und selbstbewusste Leitkultur als Integrationsbasis unverzichtbar; und die Vertreter des Islam sollten sich nicht länger bei jeder Kritik als Opfer inszenieren– ein Verhalten, dem namhafte Persönlichkeiten der abendländische Welt – über Theologen und Schriftsteller bis hin zu Islam- und sonstigen Wissenschaftlern – leichtfertig Vorschub leisten.

Eine solche Sicht nimmt das historische wie das aktuelle Verhältnisse von Christen und Muslimen höchst selektiv wahr. Den geschichtlichen Beispielen für die Aggression christlicher Reiche stehen mindestens so viele Fälle gegenüber, in denen die christliche Welt Opfer islamischer Aggression wurde – ein Umstand, der nicht nur in der islamischen, sondern auch in der christlichen Welt bemerkenswert wenig Beachtung findet. Die Beispiele reichen von der Vernichtung des Christentums in Nordafrika über jahrhundertelange Sklavenzüge islamischer Piraten in den christlichen Gebieten des nördlichen Mittelmeers bis hin zu dem religiös motivierten Völkermord an den christlichen Armeniern.

Ressentiments gegen Muslime gehören, zumindest in Deutschland, nicht zum gesellschaftlichen Konsens; auch wenn ein norwegischer Fanatiker – dessen Weltbild dem islamischer Fanatiker frappierend ähnlich ist – deutsche Islamkritiker zitiert, um seinen Wahnsinn zu legitimieren. Islamfeindliche Gruppierungen wie „Pro Köln“ oder „Pro NRW“ können keine nennenswerte Zahl von Unterstützern mobilisieren; bei Wahlen, bei denen die Bürger die Möglichkeit hätten, anonym ihren Ressentiments eine Stimme zu verleihen, sind ihre Ergebnisse ein peinlicher Offenbarungseid; auf Landesebene erreichen sie selten mehr als ein Prozent. Einem aufgeklärten Islam, der gleichberechtigt Teil der europäischen Gesellschaft ist, nützt die Opferrolle nicht. Wer sich als Opfer fühlt und darin auch noch bestätigt wird, hat wenig Anlass, seine eigene Rolle zu hinterfragen und sich den eigenen Schattenseiten zu stellen. Opfer zu sein ist bequem und erhöht den Betroffenen moralisch; zumindest solange sich das Leiden in Grenzen hält.

In dem Buch „Die Opferrolle – Der Islam und seine Inszenierung“ habe ich mich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt.

 

Angebot


Zu meinem Buch „Die Opferrolle – Der Islam und seine Inszenierung“ habe ich einen Vortrag erarbeitet, der die wichtigsten Thesen zusammenfasst und viel Stoff für Diskussionen bietet.

Gern stehe ich auch zu Podiumsdiskussion und Fragerunden jeder Art zur Verfügung.